Ruixing MFG – Hersteller und Lieferant kundenspezifischer CNC-bearbeiteter Teile seit 20 Jahren
Bei der CNC-Bearbeitung reicht Maßgenauigkeit allein nicht aus, um ein qualitativ hochwertiges Werkstück zu definieren. Selbst wenn ein Bauteil alle Maßtoleranzen erfüllt, können sichtbare Grate oder scharfe Kanten sofort den Eindruck mangelhafter Bearbeitungsqualität erwecken.
Für viele Kunden ist die Qualität der Grate eines der ersten Details, die nach Erhalt CNC-bearbeiteter Teile geprüft werden. Ingenieure und Einkaufsteams untersuchen häufig:
Teile mit unkontrollierten Graten können bei Kunden zu Fragen führen:
Aus diesem Grund ist die Gratkontrolle zu einem wesentlichen Bestandteil der modernen CNC-Bearbeitung geworden und nicht mehr nur ein nachgelagerter Nachbearbeitungsvorgang.
Grate entstehen, wenn das Material beim Schneiden nicht vollständig abgetrennt wird. Anstatt sauber getrennt zu werden, verformt sich das Material plastisch und reißt an der Schneidkante. Dieser Effekt tritt häufig sowohl bei CNC-Fräs- als auch bei CNC-Drehprozessen auf.
Werkstoffe mit höherer Duktilität neigen in der Regel eher zur Gratbildung, darunter:
Im Vergleich dazu erzeugen spröde Werkstoffe wie Gusseisen typischerweise kleinere Grate.
Die Größe und Form des Grates werden von mehreren Bearbeitungsfaktoren beeinflusst:
Bei vielen CNC-Bearbeitungsanwendungen können Grate minimiert oder direkt während der Bearbeitungsvorgänge entfernt werden.
Dieser Ansatz verbessert die Konsistenz und reduziert gleichzeitig die Kosten für manuelle Arbeit.
Das maschinenseitige Entgraten ist am effektivsten, wenn das Schneidwerkzeug direkt auf die Gratstelle zugreifen kann.
Typische Beispiele sind:
Diese Funktionen ermöglichen die Nutzung von:
Bei CNC-Fräsmaschinen ist das Hinzufügen eines programmierten Fasenzyklus oft die effizienteste Lösung zur Kantenbearbeitung.
Die Gratbildung erfolgt in der Regel richtungsabhängig.
Zum Beispiel:
Wenn die Positionen der Grate vorhersehbar sind, können CNC-Programme direkt nach den Bearbeitungsvorgängen spezielle Entgratungswerkzeugwege einbeziehen.
Dies ist typisch für CNC-Präzisionsbearbeitungsumgebungen, in denen Wiederholgenauigkeit im Vordergrund steht.
Mikrograte und leichte Kantenbruchstellen eignen sich ideal für das Entgraten in der Maschine.
Durch eine kleine Fase oder einen Kantenbruch lassen sich folgende Probleme oft beheben:
ohne dass eine manuelle Nachbearbeitung erforderlich ist.
Trotz fortschrittlicher CNC-Bearbeitungstechnologie lassen sich bestimmte Grate nach wie vor nur schwer oder gar nicht direkt an der Maschine entfernen.
Diese Einschränkung hängt üblicherweise mit der Geometrie des Bauteils und der Zugänglichkeit der Merkmale zusammen.
Querbohrungsgrate zählen zu den schwierigsten Gratproblemen bei der CNC-Bearbeitung.
Dieses Problem tritt besonders häufig auf in:
An den Stellen, an denen sich Löcher kreuzen, bilden sich innere Grate, die jedoch mit Schneidwerkzeugen oft nicht erreicht werden können.
In vielen Fällen sind die Hersteller auf Folgendes angewiesen:
Tiefgreifende interne Funktionen schränken die Zugänglichkeit der Werkzeuge ein.
Zu den Problemen gehören:
Selbst die 5-Achs-CNC-Bearbeitung kann nicht jede Herausforderung der inneren Entgratung vollständig lösen.
Die Mikrobearbeitung bringt zusätzliche Schwierigkeiten durch Gratbildung mit sich.
Beispiele hierfür sind:
In solchen Fällen können die Entgratungswerkzeuge größer sein als das zu bearbeitende Merkmal selbst, wodurch eine Nachbearbeitung ohne Beschädigung des Bauteils unmöglich wird.
Weiche Materialien neigen eher zur Verformung als zum sauberen Abscheren.
Dies ist typisch für:
Auch nach dem Anfasen können durch weitere Bearbeitungsschritte oder Nachbearbeitungen neue Grate oder umgebördelte Kanten entstehen.
Auch nach früheren Entgratungsvorgängen können Grate wieder auftreten.
Zum Beispiel:
Dies ist ein häufig auftretendes Problem bei komplexen CNC-Dreh- und Fräsdrehteilen.
Daher muss die Vermeidung von Graten während des gesamten Bearbeitungsprozesses berücksichtigt werden.
Die Gratkontrolle bei der CNC-Bearbeitung ist stark von den Bearbeitungsmerkmalen abhängig.
Bestimmte Geometrien erzeugen naturgemäß stärkere Grate.
Typische Hochrisikomerkmale sind:
Diese Merkmale erfordern häufig zusätzliche Entgratungsstrategien während der Prozessplanung.
Erfahrene CNC-Bearbeitungsunternehmen verlassen sich nicht ausschließlich auf das manuelle Entgraten nach der Produktion.
Stattdessen konzentrieren sie sich darauf, die Gratbildung während der Bearbeitung selbst zu minimieren.
Dies beinhaltet üblicherweise Folgendes:
Ziel ist es nicht einfach, „Grate zu entfernen“, sondern die übermäßige Bildung von Graten von vornherein zu verhindern.
Je nach Teilegeometrie und Produktionsvolumen können Hersteller Folgendes verwenden:
| Entgratverfahren | Typische Anwendung |
|---|---|
| Fasenbearbeitung | Außenkanten |
| Bürstenentgratung | Leichte Gratentfernung |
| Manuelles Entgraten | Komplexe lokale Merkmale |
| Vibrationsgleiten | Chargenteile |
| Thermisches Entgraten | Innenliegende Querlöcher |
| Elektrochemisches Entgraten | Präzisions-Innenfräser |
| Abrasives Fließbearbeiten | Innere Gänge |
Es gibt keine Entgratungsmethode, die für jedes CNC-bearbeitete Teil geeignet ist.
Bei der Präzisions-CNC-Bearbeitung hat das Gratmanagement direkten Einfluss auf:
Aus diesem Grund definieren viele CNC-Hersteller spezifische Entgratungsstandards für:
Nicht jede Kante erfordert die gleiche Oberflächenbearbeitung.
Die funktionelle Gratkontrolle ist in der Regel wichtiger als das kosmetische Polieren.
Grate sind ein unvermeidbarer Bestandteil der CNC-Bearbeitung, unkontrollierte Grate jedoch nicht.
Ob Grate direkt an der Maschine entfernt werden können, hängt von mehreren Faktoren ab:
Moderne CNC-Bearbeitungsunternehmen konzentrieren sich zunehmend darauf, die Gratbildung bereits während der Bearbeitung zu reduzieren, anstatt sich im Anschluss ausschließlich auf die manuelle Nachbearbeitung zu verlassen.
Eine effektive Gratkontrolle verbessert:
In der Präzisionsfertigung ist die Gratkontrolle nicht mehr nur ein Detail der Nachbearbeitung – sie ist Teil des Bearbeitungsprozesses selbst.